FAQ – Unsere Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Projekte werfen häufig Fragen auf. Die wichtigsten Antworten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Die Linien 2 und 1 werden sich ab der Haltestelle Julius-Brecht-Alle in Richtung Neue Vahr so ergänzen, dass von Montag bis Sonntag tagsüber ein 5-Minuten-Takt gewährleistet wird, sonntagnachmittags ein 7/8-Minuten-Takt und außerhalb dieser Zeiten ein 10-Minuten-Takt. Zu den Hauptverkehrszeiten (Berufsverkehr) wird die Linie 2 von der Vahr nach Tenever verlängert, sodass dort ebenfalls gemeinsam mit der Linie 1 ein 5-Minuten-Takt entsteht. Informationen zu den Fahrplänen der Busse und Bahnen der BSAG gibt es hier.

Es werden ungefähr 1.500 Fahrgäste zusätzlich pro Tag und damit eine halbe Million Fahrgäste zusätzlich pro Jahr erwartet (letzterer Wert betrifft das gesamte ÖPNV-Netz, gewinnend durch die neue Straßenbahnstrecke).

Eine Erreichbarkeit der Unternehmen wird während der gesamten Realisierungsphase gewährleistet. Hierbei kann es aber zu baubedingten Einschränkungen kommen.

Im Bereich der Baustelle wird eine mehrstufige Dokumentation von privaten Gebäudefassaden und öffentlichen Oberflächen durchgeführt. Auf eine Fotodokumentation von der hanseWasser Bremen GmbH für die Kanalbauarbeiten folgt ein Beweissicherungsverfahren für die Baumaßnahmen der Neubaustrecke, das in Abstimmung mit den Eigentümer:innen der Gebäude stattfindet. Weitere Informationen werden vor Durchführung der jeweiligen Maßnahme auf dieser Website veröffentlicht.

Die Maßnahme E.3 aus dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2025 aus 2014 sieht eine Straßenbahnverbindung vom Weserwehr zur Sebaldsbrücker Heerstraße vor. Durch die Realisierung der Maßnahme kann der bisherige 5-Minuten-Takt zwischen Malerstraße und Sebaldsbrück, der mit Inbetriebnahme der Maßnahme „Linie 2 verbindet“ entfallen wird, wiederhergestellt werden. Die Taktverdichtung erfolgt dann mithilfe der Linie 3 ab Weserwehr. Diese Maßnahme ist im engen Zusammenhang mit der Maßnahme E.4 „Osterholz“ zu sehen, die die Verlängerung der Straßenbahn über Sebaldsbrück hinaus nach Osterholz betrachtet. Bezogen auf die Finanzierungs- und Realisierungspfade des VEP 2025 stehen die Maßnahmen E.3 und E.4 als nächstes auf dem Programm. Diese Reihenfolge wurde auch im Rahmen des Handlungskonzepts der VEP-Teilfortschreibung 2021 bestätigt. 

Darüber hinaus sind die Entwicklungen in Hemelingen insbesondere rund um das Areal Könecke/Coca-Cola und damit möglicherweise einhergehende neue Anforderungen im Zusammenhang mit der Maßnahme E.3 zu betrachten. Ebenso eine Rolle spielt hier der Bahnhof Sebaldsbrück, der derzeit noch nah am Quartier liegt, langfristig jedoch gemeinsam mit einem neuen Haltepunkt auf der Strecke nach Twistringen in Höhe Föhrenstraße zusammengefasst werden soll.

Die Bremer Straßeninfrastruktur verfügt über nur wenige und aufgrund dessen im Allgemeinen stark frequentierte Hauptverkehrsachsen. Muss eine dieser Achsen gesperrt werden, ist es somit nicht einfach, entsprechend belastbare Umleitungsstrecken zur Verfügung zu stellen. Manche Baustellen müssen daher teilweise mehr oder weniger weiträumig umfahren werden.

Finden also in einer der wenigen wichtigen Verkehrsadern im Stadtgebiet Bremen Baumaßnahmen statt, sind Staus in Zeiten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen nahezu unvermeidbar – insbesondere während der klassischen Berufsverkehrszeiten.

Während der Baumaßnahmen beobachten und analysieren alle beteiligten Projektpartner die Situation vor Ort sehr genau, um bei Bedarf Änderungen in der Organisation der Verkehrsströme vornehmen zu können. Um den Verkehrsfluss so gut wie möglich zu entzerren, werden beispielsweise Änderungen der Umleitungsbeschilderungen oder eine Neuorganisation der Verteilung des Straßenraums vorgenommen.

Meist jedoch braucht es lediglich ein bisschen Zeit, Geduld und Erfahrung: Bei geänderter Verkehrsführung – ob aufgrund einer Sperrung oder der Neugestaltung des Straßenraums – dauert es in der Regel eine kleine Weile, bis sich alle Verkehrsteilnehmer:innen an die neue Situation gewöhnt haben. Nach einigen Tagen lösen sich viele Staus von allein, weil einsetzende Routine den Verkehrsfluss wieder herstellt.

Alle Haltestellen sowie die Zugänge zu den Haltestellen werden nach der Richtlinie zur barrierefreien Gestaltung baulicher Anlagen geplant und entsprechend ausgeführt. Gleiches gilt für die in unmittelbarer Nähe befindlichen Gehwege, Querungsstellen und Ampeln. 

Für sehbehinderte Menschen sind taktile Leitstreifen vorgesehen, für Rollatornutzer:innen, Rollstuhlfahrer:innen sowie Menschen mit Kinderwagen und Gepäck werden die Zugänge mit Rampen versehen. Die Einstiegsverhältnisse, also die Einstige in die Bahnen werden niveaugleich gebaut.

Eine Ausnahme stellt die Haltestelle „Auf den Kahlken“ dar: Diese ist Teil der Strecke der Bremen-Thedinghauser-Eisenbahn (BTE), die auch von Güterzügen befahren wird. Beim Einstieg an dieser Haltestelle ist daher eine Stufe zu überwinden. Rollstuhlnutzer*innen können den Hublift der Bahnfahrzeuge zum Zustieg nutzen. Mehr Informationen zu den neuen Haltestellen der Linie 1 finden sie hier. Informationen zu den Haltepunkten der Linie 8 finden Sie hier.

Im Rahmen des durchgeführten Planfeststellungsverfahrens ist die sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfung gesetzlich vorgeschrieben. Betrachtet werden darin die Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Menschen. Die Gutachten hierzu wurden veröffentlicht. Ist das Entfernen von Bäumen erforderlich, werden diese einem vorgegebenen Faktor folgend (je nach schützenswertem Bestand) im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme neu gepflanzt, d.h. in, soweit möglich, örtlicher Nähe ersetzt. Für Tiere können ebenfalls Ausgleichsmaßnahmen angeordnet werden. Dies können Nistplätzen oder Tunnel sein, aber auch Wege oder Hecken beispielswese für Amphibien oder Fledermäuse. Lärmbetrachtungen wiederum definieren Lärmschutzmaßnahmen für Menschen.

Während der Straßensperrung wird Ihre Mülltonne vor Ihrer Haustür abgeholt. Sie müssen Ihre Tonne nicht zu einem Sammelplatz bringen. Das übernehmen wir für Sie.
Bitte stellen Sie Ihre Mülltonne am Vortag des Abholtermins bis spätestens 16:00 Uhr vor Ihrer Haustür bereit. Am Tag nach der Leerung bringen wir Ihre Mülltonne dann wieder zurück vor Ihre Haustür.
Diese Regelung gilt für die gesamte Dauer der Vollsperrung.

Wir sammeln auch weiterhin Ihre Fragen. Sollten wir Ihr spezielles Anliegen an dieser Stelle nicht beantwortet haben, schreiben Sie uns gerne eine Nachricht unter info@linie2verbindet.de.

Unser Redaktionsteam wird sie schnellstmöglich bearbeiten.