Baufortschritte im Überblick – Eine Bestandsaufnahme in Bildern
Der Ausbau der Linie 2 ist eines der größten ÖPNV-Infrastrukturprojekte innerhalb der Bremer Stadtgrenzen. Damit die Linie 2 zukünftig von Gröpelingen über die Innenstadt umsteigefrei bis in die Neue Vahr Süd und Tenever fahren kann, wird fleißig gebaut. Zentrum des Baufeldes ist die Steubenstraße. Rundherum konnte das eine und andere bereits fertiggestellt werden. Insbesondere in den Sommerferien ging es mit riesigen Schritten voran.
Damit Sie sich ein Bild von aktuellen Zuständen, in Arbeit Befindlichem und bereits erledigten Bauschritten machen können, sind wir die Strecke mit der Kamera einmal abgelaufen.
Bauabschnitt 1.1, 1.2 und 1.5 – Gleisviereck und Bennigsenstraße
Im Kreuzungsbereich Bei den Drei Pfählen / Geog-Bitter-Straße / Hastedter Heerstraße / Bennigsenstraße sind die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen. Der Straßenraum ist neu organisiert, die Gleisanlage integriert, die Haltestellen eingerichtet und die Nebenanlagen neu angelegt. Lediglich ein paar Restarbeiten sind verblieben, die bis zur Inbetriebnahme der Strecke erledigt werden.


Bauabschnitt 2.1 – Trogbauwerk Nord / Stresemannstraße
Im Bereich der Steubenstraße wird seit Frühjahr 2026 umfangreich gearbeitet. Schicht für Schicht wird der Weg freigemacht für die Querverbindung. Bevor Straßenbahnen und motorisierter Verkehr unter den Eisenbahnbrücken hindurch fahren können, muss allerdings erst einmal Platz gemacht werden für die beiden in diesem Abschnitt entstehen Trogbauwerke. Versorgungsleitungen müssen verlegt und alte Baureste aus dem Erdreich entfernt werden.
Das geht nicht immer so planmäßig wie gedacht. Im August fand sich eine alte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die die Arbeiten kurzzeitig zum Erliegen brachten. Nach der Beseitigung konnte das Setzen der Spundwände fortgesetzt werden. Auch die Fahrleitungsmaste zur späteren Stromversorgung der Bahnen sind bereits aufgestellt.


Bauabschnitt 2.2 – Gleisdreieck /Julius-Brecht-/Konrad-Adenauer-Allee
Im Bereich des Knotenpunktes, wo die Linie 2 aus der Steubenstraße kommend auf die Bestandsgleise in der Julius-Brecht-Allee trifft, wurden in der ersten Jahreshälfte die verkehrlichen Voraussetzungen für die Arbeiten im Gleisdreieck geschaffen. In der Konrad-Adenauer-Allee ist ein Zweirichtungsverkehr eingerichtet und die Umleitung über den Neuen Weg wurde hergestellt. In den Sommerferien dann war der Kreuzungsbereich großräumig gesperrt worden, um die Gleisanlage herzustellen und die angrenzenden Verkehrsflächen für den motorisierten Verkehr anzulegen. Aufgrund der weitreichenden Neuorganisation des Straßenraumes sind letztgenannte Arbeiten sehr umfangreich und daher noch nicht abgeschlossen, sodass in der Beneckendorffallee ein Teilbereich weiterhin gesperrt ist. Die Busse der Linien 25 und N5 fahren jedoch wieder ohne Umleitung und auch alle anderen Verkehrsteilnehmer:innen können den Kreuzungsbereich wieder passieren. Lediglich das Abbiegen in die Julius-Brecht-Allee Richtung In der Vahr ist hier noch nicht möglich. Aus der Vahr kommend lässt sich aber wie gehabt in die Konrad-Adenauer-Allee einbiegen.

